Memoria + Oblivio

Und manchmal schlafen einen die Erinnerungen ein. Man droht sie zu vergessen, in den eigenen Zielsetzungen, in den Herausforderungen des Alltags, in Ansprüchen, die man denkt, gerecht werden zu müssen. Und dann findet man sich wieder, ganz urplötzlich, in einem Zustand des Erstaunens. Sich selbst dabei erwischend, Vergessenes neu zu erfahren. Und augenblicklich tritt die Gewissheit aus dem Nebel heraus, offenbart ein Bild mit klaren Konturen und lässt mich begreifen, warum es manchmal gut ist zu vergessen. Denn es gibt nichts sinnbringenderes aus den eigenen Erfahrungen heraus, als die Erinnerungen an diese immer wieder neu zu entdecken und sich seines Lebensweges bewusst zu werden. Zu spüren, wie sehr Vergessenheit und Erinnerung einander brauchen.

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