Differenzen.

depressed worldGeradlinige Differenzen schieben sich durch die Bilder hinter meinem Atem und verschwimmen zu einem Klang der Weite. Einen Klang ohne Anfang, ohne Ende. Spalten und Lücken bilden sich zu ineinander greifenden Zwischenräumen, polarisierend rufen sie nach klaren Worten, um mit ihnen gefüllt zu werden. Monochrome Momente drängen danach mit farbenprächtigen Lichtern zu verschmelzen. Kluften, Gräben, Spalten. Alles schreit nach Brücken. Brücken zwischen dem “könnte” und dem “ist”. Meine Hand greift nach oben, weit hinein in das Firmament, durch welches bedächtig, ganz ankerlos, nur vom Wind gelenkt, die Leichtigkeit ihre Bahnen zieht. So atme ich noch einmal tief ein und lasse mich hinein fallen, in diesen Klang der Weite in meinem Ohr, und schwimme hinüber zum UIfer und beginne dort meine Brücken zu bauen. Denn es “Könnte” sein, dass es schon “ist”, jenseits jeglicher Differenz.
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