Herbstwind.

Gebannt stehe ich hier, im Licht dieses Oktobermorgens. Weit zurück in der Ferne höre ich noch das Echo von Freuden menschlicher Liebe. Ich lächle, schließe meine Augen, fühle ganz nah eine geheimnisvolle warme Sehnsucht und versuche mich vom Abschied loszulösen. Ganz allmählich spüre ich, wie das Tempo des Sommers Tag für Tag geruhsamer wird und mich die Ruhe des Herbstes immer mehr mit seinen kalten Winden umhüllt. Winde die meine Anker lösen. Winde die mich weiter treiben lassen. Winde die Geschichten aus kommenden Zeiten, weit hinter dem Herbst, erzählen. Winde die mich frösteln lassen und gleichzeitig mein Herz erwärmen. Ich breite meine Arme aus und fliege frei von allen Erwartungen durch die tanzende Farbenpracht der herbstlichen Bäume.

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