Ad infinitum.

Manchmal drehen sich die Fragen nur darum, woher sie kommen und warum die Worte fehlen, um sagen zu können was man denkt zu fühlen, weil man es weitertragen will, dieses Wissen der Ungewissheit. Doch es gibt da keinen Anfang hinter dem Ende, wo man eingreifen könnte. Alles ist in einem strömenden Fluß und man trifft auf kalten Wiederstand im Stillstand. Alles bewegt sich immer weiter vorwärts und rückwärts zugleich. Man schwimmt zu Zielen, die doch nur wie kleine Rettungsringe auf hoher See erscheinen. Geht unter, obwohl man schwebt. Die verirrten Regentropfen des Spätsommers schmecken auf der Zunge nach salzigem Meereswasser, spenden Sehnsucht und flüstern einen längst verdrängten Traum zwischen all den Fragen, Bedenken und vergessenen Worten.

Dann dreht man sich weiter. Rotiert  in immer kleiner werdenden Kreisen. Verspürt wie die Kraft in einem wächst, Mauern durchbrechen zu können und die Welt würde nach den eigenen Regeln funktionieren. Fühlt, wie man wieder seine Welt betritt und diese einem zutiefst erfüllt. Man schaut hinunter zu seinen Füßen. Auf dem Boden, auf dem man droht Wurzeln zu schlagen, ertstreckt sich ein Teppich endloser Möglichkeiten und all diese irdischen Gewichtigkeiten außerhalb des Kopfes werden egal, weil man auf dem Mond spazieren könnte, um dort den Anfang wieder in seinen Träumen zu finden. Weit vor all diesen Fragen. Sich loslösen zu können von dieser irdischen Blindheit zwischen endlos und aussichtslos.

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