deru_1979_cover_digitalDeru „1979“

Ich verliere mich. Verliere mich in der Zeit, verliere mich im Tag, verliere mich im Leben, verliere mich in Erinnerungen. Ich irre nicht herum. Auch irre ich mich nicht. Fühle, dass ich mindestens aus Zweien bestehe und doch keinem mehr oder weniger angehöre. Verliere mich im Zweifel. Spüre jedoch, nah an meinem Herzen, wie ich immer wieder versuche zu meinem Ich zu gelangen und verliere mich weiterhin. Verliere mich in Träumen, verliere mich in Lieben, verliere mich in Hoffnungen. Ich verliere mich ständig und halte doch an dem fest, was mich hält. Halte mich ganz fest am Loslassen und falle in den nächsten Augenblick. Falle unwiderruflich in meine Zukunft und höre diese Melodie, während ich mich wieder in dieser verliere, gerade weil ich im „mich verlieren“ grenzenlos zu leben scheine …

„Memory is one of our greatest gifts, it gives us access to time, to identity, to dreams… Before music was such an easily traded commodity, it was often an experience to which people gave their full attention. Let’s bring that experience back. Let’s respect what music is worth.“ – Deru

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