Kreise.

Die Kreise werden kleiner. Sie waren einst groß, so groß, dass ich mich darin verlor. Eine riesige Fläche. Stand ich am Rand, konnte ich die gegenüberliegende Seite nicht sehen. Nur diese sich vor mir offenbarende riesige Fläche. Und mich selbst, wie ich in diesen Weiten versickerte. Ich trat hinaus aus dem Kreis. Ich trat wieder hinein. Kleiner schien mir der Kreis geworden, übersichtlicher, vertrauter. Die Zeit hatte den Rest mitgenommen. Ich verlor mich zwar noch immer, aber weniger häufig, weniger heftig. Ich sah nicht weiter, aber das Naheliegende um vieles klarer. Wenn Kreise kleiner werden, wirkt man größer. Und sie tun es, die Kreise, sie werden kleiner, immer kleiner. Manchmal macht mich das traurig, manchmal Angst. Und manchmal macht das die Dinge breiter, größer, greifbarer. Was noch da ist hat mehr Wert, mehr Gewicht. Die Kreise werden kleiner. Und die Kreise werden dichter. Bis ich mich dann fast gar nicht mehr verliere.

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