Ich habe einmal (und folgend des öfteren) die Erfahrung gemacht, dass ich nur durch die Schönheit des Augenblicks berührt wurde. Der Auftakt des primären Kontrollverlusts meiner Gefühle und Tränendrüsen erwischte mich damals in einem blühenden Mohnblumenfeld. Im ersten Augenblick fühlte es sich ziemlich verweichlicht an und war mir mehr als fremd. Als mir in diesem Moment bewusst wurde, dass ich nach jahrelanger Sinnsuche mein “Ich” gefunden hatte und es auch akzeptierten konnte, wurde mir zudem auch klar, dass das “Große” nicht wirklich weit weg in der unerreichbaren Ferne liegt, sondern tagtäglich direkt vor meinen Füßen, vor meinen Augen, ganz egal wo ich mich gerade bewege oder gehe. In jeder Minute weiß ich, das mein Leben etwas besonderes ist, selbst wenn ich es gerade in manchem Fluch ertränken mag. – Und was das Weinen betrifft: Ich versuche noch immer zu kontrollieren, ob mir niemand dabei zuschaut. Doch hin und wieder kommt es eben vor, dass ich nicht anders kann, als einfach nur loszulassen und den Dingen ihren freien Lauf zu lassen. Stark ist letztendlich auch nur der, der zu seinen Gefühlen steht.

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