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Wenn ich mich an manchen Orten immer weiter durch mein Leben bewege, fühle ich diese ständige Reise ins Unbekannte. Dieses Gefühl bäumt sich in mir auf, ganz plötzlich, in diesen nicht ganz alltäglichen Begebenheiten, eher zu Zeiten in denen ich die kleinen Trampelpfade des Lebens begehe. Es beraubt mich zwar augenblicklich und mehr als überraschend meiner Stärke alles im Griff zu haben und mich koordinieren zu können, jedoch macht es mich nicht hilflos. Vielmehr lässt es mich meine Kontrolle loslassen, die eigenen Mauern durchbrechen und meine Sinne erwecken. Ich fühle mich gut in dieser Ungewißheit, in der ich weder weiß, warum mir gerade in diesem Augenblick so geschieht, noch warum ich singen, tanzen und springen möchte. Manchmal sind mir nur ein paar Momente geschenkt, die mich so endlos fern der Gegenwart, ganz nah am reizvollen Ungewissen und vor allem so nah bei meinem Ich stehen lassen. Diese Momente an diesen raren Orten, an denen ich die Stimme meines Herzens verstehe und die Kraft meiner Seele spüre sind das unbezahlbarste was mir allein nur das Dasein schenken kann.

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