Tagebuchauszüge.

16. April: … Es ist gut ein bisschen Verrücktheit in sich zu tragen. Okay, ich bin ehrlich, ich finde mich manchmal ziemlich nervig wenn ich über meine Grenzen hinaus verrückt bin. Aber Verrücktheit lässt uns auf die komischsten Ideen kommen. Diese Ideen können uns zum lachen bringen und lassen auch Leben verändern, das eigene wie auch andere. Vielleicht kann man nicht die Welt damit verändern, aber das Leben und die Menschen welche uns umgeben. Wirkliche Ideen werden in nicht alltäglichen Situationen geboren. Stehen uns im Alter die Möglichkeiten der Verwirklichung offen, lässt die Verrücktheit uns leider meist hinter den Mauern der Vernunft stehen. Lernen wieder mehr Kind zu sein wäre eine gute Übung …”

19. April: … Aber vielleicht bin ich schon mittendrin. Vielleicht bin ich allzu oft schon mittendrin und bekomme es gar nicht mit, oder sogar erst dann, wenn es schon vorbei ist und ich am obersten Gipfel stehe und zurück schaue. Und ganz oft fühle ich mich, als sei ich der Erste dort und erfahre es doch erst als Letztes. Es ist manchmal echt so ein Ding, man befindet sich mitten in der Suche nach einer Struktur um zur Realisierung seiner eigenen Visionen zu gelangen und dann befindet man sich mit beiden Beinen schon mittendrin, bereit umzusetzen und auszubauen was vorbereitet ist. Ich wünschte mir manchmal mehr Spontanität, Mut und weniger Zweifel mit dem was ich schon meines nennen kann …”

24.April: … Ich fühle mich so komplett, in mir selbst, im drumherum. Und eigentlich warte ich nur auf die zwei kräppeligen Finger die mich zwacken wollen um mich heraus zu holen aus diesem Traum um mir zu zeigen dass ich wach bin, so wach wie niemals zuvor und dieser Traum mehr ist als nur verträumte Realität. Hätte mir diese jemand noch vor einigen Jahren zeigen wollen, ich hätte ihn meinen dicken von sich selbst überzeugten Vogel gezeigt. Das war utopische Fantasie von Freiheit in vollkommenster Perfektion. Hab ich eigentlich schon erwähnt dass es Tage gibt an denen ich mir Arme wünschte die die ganze Welt umfassen um sie einmal nur kräftig zu drücken? Heute ist so ein Tag. Das sind meine Tage. Das ist meine Freiheit …”

Aus meinem Tagebuch, April 2012.

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