Frühlingserwachen im Niemandsland.

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Du und ich zusammen gegen uns. Du und ich zusammen gegen die Wirklichkeit. Du und ich zusammen gegen das was uns berührt. Du und ich, schieben Kühe vor die Türe um sie zu verbarrikadieren. Du und ich zusammen gegeneinander gegen alle die irgendwie anders sind. Du und ich gegen den Vatikan, der den Euro in INRI umbenennen will, aber darauf würde ich mich jetzt nicht festnageln lassen. Wir beide zusammen gegen das was in unseren Köpfen steckt und was uns immer den Weg zueinander versperrt. Wir beide räumen das weg was uns zusammen aufgebaut haben. Du und ich schaffen den Zweifel für den Zweifel ab und hängen uns Uniformen an den Körper um sie später wieder abzustreifen, nur um was gemeinsam gemacht zu haben.

Zusammen sitzen wir da und blicken durch Wälder um irgendwo einen Sonnenstrahl zu erhaschen. Erhaschen Laschen durch die wir Sonnenstrahlen auffangen und sie wie Schmetterlinge in unsere Becher werfen, sie danach austrinken um endlich mal wieder Schmetterlinge im Bauch zu haben. Du und ich zusammen gegen das Reformhaus. Weil wir einfach genug von Reformen haben, stellen wir das Reh einfach mal hinter das Haus und beobachten wie sich die Formen verändern und sich am Ende zu einem schönen Bild zusammensetzen. Du und ich zusammen als unschlagbares Pazifisten Team. Doch bei einem bin ich mir sicher, wenn ich dich in den Wind schieße, mutierst du nicht zum Boomerang, sondern zum Stock und bleibst genau da wo ich dich hin geschossen habe.

Ich alleine gegen mich und meine Gedanken, die mich veranlasst haben dich in die Wüste zu schicken, wo du jetzt wie ein Kamel alleine rumstehst und all das was mir bleibt, ist dich in eine Pape einzurollen und zu rauchen. Zu ziehen, damit ich dich wieder tief in mir drin hab um dich ausatmen zu können, damit ich sehen kann wie du deine Form veränderst. Anstelle mit dir Frühlingserwachen zu proben, geh ich alleine spät rechts einschlafen, um danach einfach an dich zu denken. Daran zu denken wie es war, mit dir Kühe durch die Gegend zu schieben, nur damit wir einmal unsere Ruhe hatten. Wie es war mit dir all diese Momente zu genießen, in denen ich mit meinen Gedanken im Niemandsland war und du es immer geschafft hast, mich zurück zu holen. Zurück zu holen in die Welt in der du auch warst und kurzzeitig einen anderen für mich geschaffen hast, der mich als Boomerang in deine Richtung warf und uns beiden klar war, dass ich nicht bei dir ankommen würde.

Ich sagte nur kurz „Hallo, wie geht es dir?“ um dann gleich darauf wieder wie ein Schmetterling, der einst in unseren Bäuchen war, davon flog. In die Richtung, wo ich glaubte, dass es meine Heimat war.

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