Träumen.

Von Träumen, Wünschen, Vorstellungen und Hoffnungen.

Als Kind träumten wir vom Erwachsensein. Von Abenteuern. Von Traumberufen. Kindheitsträume prägten uns. Die Augen glitzerten vor Aufregung wenn wir ganz und gar überzeugt von anderen Welten berichteten. Welten die man sich noch selbst erträumt hat und von denen wir begeistert erzählten und sie beschrieben. Von rosa Wolken, dem fliegen können oder einfach nur Weltfrieden. Kinderträume machen das Leben spannend und geben immer wieder Kindern Mut.

Aber dann wird man älter. Hat immer noch Träume. Als Jugendlicher fühlt man sich zu höherem bestimmt. Zu Erfolg, zum berühmt sein oder davon Geld zu haben und auf einer Bühne zu stehen. Alles haben zu können und für nichts ernsthaft arbeiten zu müssen. Doch diese Träume sind eigentlich nur Fantasien. Fantasien um der Realität nicht ins Auge blicken zu müssen. Ist es nicht das, warum wir Träumen? Geben uns nicht gerade diese Träume oder Fantasien Orientierung und Ziele? Machen uns im fliegen bodenständig? – Doch ehe wir kapieren, dass die meisten dieser utopischen Wünsche nicht in Erfüllung gehen werden zerplatzen diese Träume wie wunderschöne Seifenblasen und hinterlassen eine unheimliche Leere in uns. Man hat sich den Traum als Ziel gesetzt und plötzlich ist man ziellos, planlos, blind.

 

Und dann ist man Erwachsen. Und traut sich nicht mehr zu träumen. Insgeheim tief im Inneren hat jeder Träume. Manche könnten sogar verwirklicht werden, doch niemand hat mehr den Mut dazu und deshalb verblassen diese. Sie werden verheimlicht, verdrängt, abgetan. Stunde für Stunde. Tag für Tag. Woche für Woche. Jahr für Jahr. Nicht viele wagen es, ihre Träume zu verfolgen, zu leben. Die Meisten haben Angst, dass ihre Träume immer wieder zerplatzen, wie die in der Sonne schillernden Seifenblasen.

„Etwas realistisch zu sehen kann in verträumten Zeiten ziemlich ernüchternd sein, jedoch auf langfristige Sicht kann diese realistische Sichtweise ganz neue Wege und Möglichkeiten für neue Träume schaffen und gibt den derzeitigen Träumen eventuell ein viel festeres Fundament auf dem diese sich, im Bereich der wirklich machbaren Illusionen, verwirklichen lassen können. Träume können wahr werden, wenn man sie in Echtzeit sieht und sich nicht selbst durch Utopien die Realität verblendet. Träume sind wichtig, können aber auch irreführend sein.“

Doch man kann seine Träume leben. Wenn man sich die richtigen Ziele setzt, die Realität nicht vergisst und letztendlich nicht das wirkliche eigene Ich außer Acht lässt. „I have a dream!“ Ich habe einen Traum, und zwar glücklich zu sein. Andere glücklich machen. Zufrieden mit mir selbst zu sein. Meine Ziele zu erreichen. – All das bedeutet doch träumen.

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