Memoiren.

polaroid truined

Da krame ich so herum in den Tiefen der Erinnerung, so voll am wilden hin und her wuseln in eingepackten Memoiren, ganz weit hinten in den eingestaubten Ecken des Gedächtnisses und dann kommt mir das eigene Leben doch schon hin und wieder wie ein ganz anderes vor. Eines von diesen vielen, welches in der Summe mit allem doch wieder das eigene ergibt. Ich schaue in Kisten, die ich mich nie traute zu öffnen und finde auf einmal die Verbindung zu längst Vergessenem. Und dann wünschte ich mir, ich hätte Hände, die weniger zitternd und so schnell wie die Eile in meinem Kopf, die Gedanken in Worte auf kleine Zettel kritzeln könnten. Doch mittlerweile stelle ich fest, wenigstens die Zeit eilt nicht so sehr wie ich es selbst von mir erwarte. Ich finde die Ruhe, das Zittern lässt nach und ich sehe den Staub in dem riesigen Raum meiner Erinnerungen schweben, sehe die Farben die sich den Weg mit dem Sonnenlicht durch diesen bahnen, verspüre die Freude auf das wiederentdecken von eingestaubten Vergessenem.

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