Die beste Zeit ist jetzt.

when i have fears

Glück, ach Glück. Dieses flüchtige kleine und doch so große Gefühl. Auch, wenn es uns eigentlich grad wirklich gut geht, steht da allzu oft ein ‘aber’ am Satzende und wartet. Es fehlt (vermeintlich) irgendwo ein kleines Stückchen, damit alles passt. Perfekt ist. Der Moment ist gut, jedoch nicht vollkommen. Warten, grübeln. Die eine Sache in den Vordergrund stehen, die einen winzigen Fehler im Bild darstellt, obwohl das gar nicht so wichtig ist. Oder sein sollte. Könnte.

Und auf der Suche nach dem großen ALLES verlieren wir mitunter den Blick für das gar nicht so kleine, sondern auch schon sehr bedeutsame fast alles. Hier ein Zwicken, da nervt etwas. Und mir selbst geht es ja genauso. Dennoch: Die beste Zeit ist jetzt. Um uns selbst wach zu rütteln. Um zu lächeln und zu begreifen, dass es los geht, das die Zeit ist, in der alles möglich ist. Oder zumindest sein könnte. In der wir uns zu dem machen, der oder die wir sein wollen. Um unseren Weg nicht nur zu planen, sondern auch zu gehen.

Die Zeit, um das zu machen, was wir machen wollen. Vielleicht nicht ausschließlich, sehr sicher sogar nicht. Aber um vieles zu machen von dem, was wir wollen. Es zu versuchen, zu verwerfen, das eigene Glück zu bauen und es als solches zu erkennen, wie auch immer es aussieht. Um unsere eigenen Erwartungen zu erfüllen, nicht nur die der anderen. Um endlich anzufangen, Dinge zu ändern. Um nachts auf der Straße zu tanzen und zu Somewhere only we know an dich zu denken, auch wenn der Text überhaupt nicht passt. Um Melodien Menschen zuzuordnen und den Rhythmus ihrer Gedanken zu erahnen. Um Tagträumen nachzuhängen und wache Schritte zu gehen, um sie wahr werden zu lassen. Mal ein Stückchen, mal ein bisschen, in den besten Fällen ganz.

Um zu reisen, weil wir frei sind. Um Zynismus abzuschalten und das Herz aufzumachen für all die tollen Eindrücke, die da draußen warten. Auch, wenn’s vor dem eigenen Fenster möglicherweise grad noch ein bisschen Nieselregen vor der Sonne gibt.

Weil wir es können. Weil wir da sind, wo wir gerade sind. Weil es immer weiter geht. Und weil genau das unsere Zeit ist und wir sie nutzen sollten. Auch, wenn nicht immer jedes Element perfekt ist. Gar nicht sein kann. Aber weil oft einfach schon viel stimmt. Mehr, als uns manchmal bewusst ist.

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