Wo beginnt das Ende des Meeres? Oder vielmehr: wovon sprechen wir, wenn wir “Meer” sagen? Sprechen wir von dem mächtigen Ungeheuer, das alles zu fressen imstande ist, oder von der Welle, die perlend unsere Füße umschäumt? Vom Wasser, das man in der hohlen Hand halten kann, oder von dem für niemanden sichtbaren Abgrund? Sagen wir alles mit dem einen Wort, oder verbergen wir alles in dem einen Wort? Da stehe ich, einen Schritt von dem Meer, und kann nicht einmal erfassen, wo es ist. Das Meer. Das Meer.

Oceano Mare, Alessandro Baricco

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