“Die Sprache soll über Skalen der Musik verfügen. Der Dichter soll immer, in allen Fällen, des lebendigen Wortes mächtig sein, das mir die Sache erzählt, das meine Seele durch seine Treffsicherheit bis hin zum Jammer verletzen kann. Das Wort kann in Farbe, in Laute, in Gerüche verwandelt werden. Aufgabe des Dichters ist es, das Wort so zu verwenden, daß es wirkt, daß es nie versagt und nie abprallt. (…) Man soll sich in der Wortfülle tummeln und austoben können; man soll nicht nur die unmittelbare, sondern die heimliche Macht des Wortes kennen und verstehen. (…) Es gibt Ober- und Untertöne in Wörtern, und es gibt Nebentöne…” | Knut Hamsun via saitenfleck

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