Goodbye.

goodbye

Es ist so schwer. Da schaust Du in ein Gesicht, dessen Augen so nah daran sind zu weinen. So viel Schmerz und Angst daraus spricht und es Dir sämtliche tröstende Worte verschlägt. Weil man dachte man sei so stark und hat doch eigentlich für alles die passenden und helfenden Worte.

Ja, Scheisse wars! Man kann sich so sehr täuschen in dieser Tatsache, vor allem wenn Du in diesem Abschiedsgeflecht mit eingebunden bist. Denn mir geht es da gar nicht viel anders. Auch ich spüre diese Angst vor dem Tag des Abschiedes und weiß, dass es nicht einfach wird und sicherlich mehr als nur ein wenig theadralischen Touch in sich birgt. Es stehen noch schöne Tage vor uns, dass ist das was uns zur Zeit noch dort hält wo wir uns derzeitig befinden. In diesem Alles-wird-gut-Bereich und mit den positiven Geschehnissen kann man die miesen Gefühle der Trennung noch ein wenig hinaus schieben. Aber im Hinterstübchen macht sich zugleich breit, machen all die anstehenden Ereignisse nicht alles noch viel mehr Herzschmerz, wenn denn dann doch das nicht zu vermeidende Ende kommt?…

Ich denke hier sollte man erst einmal überlegen was der Abschied denn anfürsich ist. Abschied heisst ja nicht, dass notgedrungen auch etwas zu Ende geht. Es wird ja nicht ohne Grund seit Generationen davon gesprochen, dass jedes Ende auch ein neuer Anfang ist. Allerdings ist dies eine auch sehr einfach ausgelegte Redensart. Eher ist doch das Ende durch einen Abschied eine Neusortierung und Optimierung von Beziehungen und eventuell emotionalen Bindungen. Mit einem Abschied geht nicht alles Ende, vieles bleibt bestehen und formt sich nur neu. Es formt sich so, dass es in den weiteren Lebensweg hineinpasst. Und zwischenmenschliche Beziehungen die etwas bewegt haben, werden sich genauso formen und bleiben bestehen, nur in einer andern Distanz zueinander. Sind diese Beziehungen stark und beruhen auf Gegenseitigkeit, werden diese weiterhin Früchte tragen und das im Idealfall auf viele Jahre.

Abschiede sind sehr wichtig für Veränderungen und dem Weiterkommen auf seinem Lebensweg. Egal welche Position man selbst einnimmt, die gehende oder die bleibende. Für beiderlei Parteien bringt dies Veränderung, ob zum positiven oder negativen hängt ganz von der Art und Tiefe der Beziehung ab. Jedoch schmerzen tun die meisten. Und das schon lange im Vorraus bis der Tag X überhaupt eingetreten ist. Man schwingt sich von einer bunten Blume zur nächsten und hofft dass die bunte Blumenwiese nicht bald in einem modernden Morrast endet in dem man elendig versinkt vor Sehnsucht an die schöne Zeit. Man schwingt sich hin, man schwingt sich her und vor lauter Schwingerei kommt einem dieses Ereignis in den Kopf, dann jene Situation und findet doch, dass die Zeit viel zu kurz war und doch sagt man sich manchmal: Nimmt dieser Mist denn gar kein Ende? Schon komisch, dass man meist erst kurz vorm vermeitlichen Ende bei der Ansicht angelangt ist, dass die Zeit so schön war und man sie doch an manchen Tagen hätte besser nutzen sollen. Aber das Was-wäre-wenn und Hätte-Ich-doch-Dies und Hätte-Ich-doch-Das-Thema würde jetzt den Rahmen sprengen.

…Um diesen Gedankensgängen mal ein Ende darzubieten. Abschiede tun verdammt weh und bringen meist eine Trennung mit sich. Allerdings brauchen wir Abschiede und Trennungen um Veränderungen zu erleben. Trennungen machen Platz für neues im Inneren, bereiten neue Wege vor und am Ende gestalten sich Beziehungen neu und formen sich zu dem welches die gegebenen Umstände zulassen. Um trotz Trennung in Verbindung zu bleiben und der Beziehung weiterhin Leben zu schenken muss man dran bleiben und nichts dem Zufall überlassen. Durch Trennungen kristallisieren sich die wirklichen Kontakte heraus, welche einen im Leben weitertragen.

Am Schluss bleibt nur eines zu sagen:

Der Herzensschmerz bleibt nicht vermeidbar, so positiv man auch denkt. Aber eines ist gewiss, jeder Abschied macht Dich und deine Mitmenschen neu und bei denen Du etwas bewegt hast, wirst Du Spuren im Herzen hinterlassen. Doch diese Spuren wird man erst wahrnehmen wenn Du nicht mehr auf Abruf greifbar bist.

Ich denke wirklich mindern wird dies die Sache nicht…, jedoch die Tempos liegen bereit…

Auf ein Wiedersehen.

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