Zwischen Zweifel und Hoffnung.

romatic exterior

Ich habe dich lieb, ich würde dir ohne Bedenken eine Kachel aus meinem Ofen schenken… Wann ist „Hab dich lieb“ mehr als nur das? Wann ist „Ich liebe dich“ nur noch ein „Ich habe dich lieb“? Wann ist das alles nicht mehr das, was die Wörter im Grunde aus zusagen vermögen? Wann ist ein Wort ein Gefühl, wann ein Gefühl nur noch ein Wort? Gefühle, Wörter, Wörter, Gefühle und immer wieder der Wunsch, das was man fühlt auszudrücken, es nicht ausdrücken zu können, unsere Last.

Wie Atlas stehe ich da, trage meine schweren Gedanken, sehe dich an, wünschte, dass du das fühlst, was ich fühle, was eigentlich so falsch, und doch so richtig ist. Kann etwas falsch und richtig zugleich sein? Unerhörte Frage, irrational, nicht der Rede wert. Es kann nicht und wirkt doch so real, so wirklich, so echt, so einzigartig. Du hast einen Freund, doch bist du es, die hier die Grenzen überschritten hat. Nicht ich. Warum? Weil es für dich genauso schwer ist, zu sagen, wann es nicht mehr „Ich hab dich lieb!“ sondern schon „Ich liebe dich!“ ist? Weil wir uns in der Grauzone zwischen diesen beiden Welten, die so ähnlich von Gefühl, von der Aussage aber dennoch so unterschiedlich so gravierend unterschiedlich sind?

Grauzone? Ein beschissenes Wort um so etwas Großes zu beschreiben! Und doch ist es nichts anderes als das. Auch das, was wir taten, was wir immer noch tun, in Gedanken, ist in einer Grauzone gefangen. Nichts halbes, nichts Ganzes. Nicht fremd gehen, aber auch nicht treu sein. Du bist nicht ganz mein, ich nicht ganz dein, wir sind nicht ein „Wir“, wir sind aber auch nicht „Niemand“für den anderen. Wir bedeuten uns was, aber was? Zu viel für Freundschaft? Zu wenig um unsere Beziehungen aufzugeben? Zu wenig um mehr daraus werden zu lassen? Weniger als wenig? Mehr als nichts? Aber immerhin etwas! Ich habe Angst dich wiederzusehen! Habe Angst davor was passieren könnte! Das ewige „Was wäre, wenn…“! Spannend, ja, aber auch anstrengend, für jemanden wie mich, der sich immer zu viele Gedanken macht.

Zu viele Gedanken, gibt es das überhaupt? Ab wann sind Gedanken „zu viel“? Erst dann, wenn mein Kopf fast platzt, oder schon fünf Minuten vorher? Erst dann, wenn ich nicht mehr weiter weiß? Aber kurz nach dem Punkt des „Nicht – mehr – weiter – Wissens“ kann doch nur die Lösung kommen! Also weiter das Spiel des „Was wäre, wenn…“ spielen.

…Unermüdlich, bis, ja , bis sich die Situation von alleine löst. | herzundseeleschreibt. ♥

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