Happy New Year.

Aber total den Anschluss in diesem Jahr auf tumblr.com verpasst. Aber ich denke das macht nicht viel, da sich die Zahl meiner Follower ja noch beträchtlich mager hält und ich auf dieser Plattform doch noch eher unregelmäßig verkehre. Trotz alledem will ich euch meine Neujahrsgedanken nicht verwähren und sende sie jedem Leser persönlich auf seine Netzhaut. Ich wünsche Euch verpätet denoch ein erfolgreiches Jahr und das ihr immer auf maximale Zufriedenheit hinarbeitet. Bonjour!

Wenn man immer darüber spricht, das vergangene Jahr noch einmal rückblickend, kurz vorm Jahreswechsel, zu betrachten, klingt es doch immerwieder sehr vergänglich. Wie etwas unwirkliches, ganz anders als jenes Gefühl welches sich in jener vergangenen Gegenwart, in der man mittendrin stand, so nahe anfühlte und heute so fern erscheint und droht sich im Kopf in Vergessenheit aufzulösen.

Aber wir vergessen ja nicht wirklich. Uns kommt dies nur so vor, weil wir uns immer genau an das zurück erinnern wollen, was wir wirklich nicht mehr wissen, weil es nunmal einfach keine tiefere Bewandtnis für unser Leben hatte. Das was uns wirklich bewegt finden wir eine Ettage tiefer in unserer Brust, unserem Herzen. Wer auf sein Herz hören kann, der braucht sich nicht mehr auf seinen Kopf verlassen um zu erkennen, dass nichts vergänglich ist, weil alles was geschieht, das uns Menschen formt, jeden einzelnen in dem, was er ist und wer er ist. Das Vergangene hat bleibendes geformt und ist somit unvergänglich gemacht, so wie auch alles kommende bleibendes hinterlassen wird. Wir selbst sind die Vergangenheit in der stetigen Gegenwart und tragen diese in unsere Zukunft.

Wenn ich mein persönliches 2011 anschaue, sehe ich viele Veränderungen, im positiven, wie auch negativen (obwohl sich beideitig alles irgendwie wieder aufhebt), jedoch erkenne ich nichts vergangenes. Ich sehe mich augenblicklich in diesem Menschen, der ich geworden bin, durch diese Zeit, die hinter mir liegt. Es gab viele Menschen, die gingen und doch noch da sind – ich sehe sie in meinem Handeln und Denken. Es gibt neue Menschen die in mein Leben traten und mich weiter formen in Gesten und Begegnungen. Es gibt Freundschaften, die neue Intensitivität bekamen, nachdem sie vergessen schienen. Altes erblühte in neuem Glanze. Im Sommer war ich in Rumänien, sah eine für mich ganz neue Welt, die mir den Blickwinkel veränderte und mich nun das genießen und zu schätzen lässt, was mir in unserer Gesellschaft und vor meinen Füßen an wahren Schätzen zur Verfügung steht. Die Palette ist riesig die aufzuzählen wäre – zu groß für unsere grau denkenden Holzköpfe.

Es ist nur eines wichtig was wirklich zu resümieren wäre: Ich habe erfahren wie überirdisch unsere alltägliche Realität und unser weltliches Dasein ist, welch viele bunte Facetten sich hinter unseren festgefahrenen grauen Köpfen offenbaren. Meine eigenen inneren Grenzen wurden durch Engel gesprengt und eröffneten mir ganz neue Handlungsmöglichkeiten. Ich konnte Menschen nur mit Worten zu Tränen und Dank bewegen. Und der Höhepunkt diesen Jahres war das Erreichen meiner, in über drei Jahre  andauernden Selbstfindung, die eigene Selbstakzeptanz und Lebensfreude. Erst dadurch ist es mir möglich das wahrzunehmen, zu genießen und weiterzutragen, was heute Tag für Tag um mich geschieht. Aus kleinen Dingen, ganz großes gestalten. Bildlich gesprochen, sozusagen vom ehrenamtlichen Hausmeisterhelfer zu einem längst vergessenen Jugentraum. Wenn wir loslassen können von unseren festgefahrenen Zielen und auch mal der Zeit die Kraft geben etwas zu ändern und uns den Weg zu zeigen, kommen wir nicht schneller an manche Erfüllungen, aber mit größerer Wahrscheinlichkeit. Weil uns erst dann die kleinen alltäglichen Dinge erfüllen können.

Das Leben hat in diesem Jahr gezeigt, wie schnell sich alles verändern kann, wenn man nur genug Zeit investiert um die wahren Werte zu erkennen und nicht nur von außen sagen zu lassen, man lebe in einer Traumwelt der Unmöglichkeiten. Vielleicht tut dieser oder jener das, doch entscheidet man selbst, ob sich dieser Traum realisiert und ob man seinen Traum lebt oder sich weiter in einem Traum bewegt und es letztendlich zum Albtraum wird. – Gesegnet ist jeder, der die Zeit und vor allem den Wille findet, die Buntstifte in die Hand zu nehmen und hier und da Farbe in den Alltag zu bringen.

Entscheiden muss dass jeder selbst. Entweder man heult weiter auf sehr hohem Niveau oder man packt es an und fliegt auf hohem Niveau der Lebensfreude 2012 entgegen… Ich wünsche Euch allen einen guten und harmonischen Jahreswechsel und für das Jahr 2012 alles Liebe, viele tiefgehende Erlebnisse und massig bunte Farbe.

„Das Jahresende ist kein Ende und kein Anfang, sondern ein Weiterleben mit der Weisheit, die uns die Erfahrung gelehrt hat.“ / Hal Borland

Viel Erfolg in eurer “neuen” Welt. Euer Herr Sushi.

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